| Bauernregeln - März |
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| Thursday, 20 March 2008 | |
11. Albin Regen, kein Erntesegen. 1. Regnet’s stark an Albinus, macht`s dem Bauern viel Verdruss. 1. Wenn es an Sankt Albin regnet, gibt es weder Heu noch Stroh. 1. Regnet's stark an Albinus, macht's dem Bauern viel Verdruss. 33. Ist die Kunigunde tränenschwer, bleiben Scheuer und Fass oft leer. 3. Kunigund macht warm von unt'. 3. Lachende Kunigunde bringt frohe Kunde. 3. Lachende Kunigunde, die bringt uns frohe Kunde. - Denn Regen an diesem Tag sollte kein gutes Zeichen für die kommende Ernte sein. 3. War Kunigunde tränenschwer, so bleibt oft die Scheuer leer. 3. Wenn es an Kunigunden friert, der Frost noch 40 Nächte regiert. 3. Wenn es schon donnert um die Kunigund, dann treibt es der Winter noch lange bunt. 3. Wenn es zu Kunigunde friert, sie’s noch vierzig Nächte spürt. 3. Wenn's donnert an Kunigund, bleibt das Wetter lange bunt. 66. Mit ihren Herden wieder hin, ziehen die Schäfer an Fridolin. 6. Mit ihren Schafen wieder hin, so zieh'n die Schäfer an Fridolin. 6. Nach dem Tag des Fridolein, da muß der Pflug auf dem Felde sein. 6. Nach Fridolin, da zieht der Winter hin. 6. Um den Tag des Fridolin, da zieht der letzte Winter hin. 88. Wenn's donnert um Sankt Cyprian, zieht man noch oft die Handschuh ' an. 1010. 40 Ritter mit Eis und Schnee, tun dem Ofen noch 40 Tage weh. 10. An 40 Ritter kalter Wind, noch 40 Tage windig sind. 10. Die 40 Ritter gar noch mit Eis und Schnee, die tun den Öfen noch lange weh. 10. Friert`s am 40-Ritter-Tag, so kommen noch 40 Fröste nach. 10. Regen, den die 40 Märtyrer senden, wird erst nach 40 Tagen enden. 10. Regen, den die 40 senden, wird erst nach 40 Tagen enden. 10. Wie das Wetter auf 40 Märtyrer fällt, 40 Tage dasselbe anhält. 10. Wie die 40 Märtyrer das Wetter gestalten, wird es noch 40 Tage halten. 10. Wie es an 40 Ritter wittert, wittert es noch 40 Tage. 10. Wie unser Wetter auf 40 Ritter fällt, es sich noch 7 Wochen hält. 1111. Bringt Rosamunde Sturm und Wind, so ist Sibylla (29. April) uns gelind. 1212. Am Gregorstag schwimmt das Eis ins Meer. 12. Gregori zeigt dem Bauern an, ob im Feld er sähen kann. 12. Um den Tag des Sankt Gregor, da kommen auch die Schwalben vor. 12. Weht an Gregorius der Wind, noch vierzig Tage windig sind. 12. Wenn Gregori fällt, heißt`s die Saat bestellt. 12. Wenn Gregorius sich stellt, muss der Bauer aufs Feld. 1515. Lukretia feucht, bleiben die Kornsäcke leicht. 1717. Friert es an Gertrud, der Winter noch 40 Tage nicht ruht. 17. Friert's an Sankt Gertrud, währt der Winter noch zwei Wochen. 17. Gertraud den Garten baut. 17. Gertraude nützt dem Gärtner fein, wenn sie kommt mit Sonnenschein. 17. Sankt Gertrud sonnig, wird's dem Gärtner wonnig. 17. Sieht Sankt Gertrud Eis, wird das ganze Jahr nicht heiß. 17. Sonniger Gertrudentag, Freud‘ dem Bauern bringen mag. 17. Willst du dicke Bohnen essen, darfst du Gertrud nicht vergessen. 1919. Am Josefstag soll der faulste Bauer auf seinem Acker sein. 19. Ein schöner Josefstag bringt ein gutes Jahr. 19. Ist es klar am Josephstag, spart er uns viel Not und Plag'. 19. Ist's am Josefstag schön, kann's nur gut weitergehen. 19. Joseph klar, gibt ein gutes Honigjahr. 19. Wenn's erst einmal Josefi ist, so endet auch der Winter gewiss. 2020. Wie das Wetter am Frühlingsanfang, so ist es den ganzen Sommer lang. 20. Wie das Wetter um den Frühlingsanfang, so hält es sich den Sommer lang. 20. Wie sich die Sonne zum Frühling wendet, so auch unser Sommer endet. 2121. Auf den Sankt-Benediktentag säe Erbsen, Bohnen und Zwiebeln. 21. Auf Sankt Benedikt achte wohl, dass man Hafer säen soll. 21. Der Benedikt leitet deine Hand, säest du mit ihm die Frucht in's Land. 21. Sankt Benedikt den Garten schmückt. 21. Sankt Benedikt macht die Möhren dick. 21. Soll das Korn gar üppig stehen, so soll man es an Sankt Benedikt säen. 21. Willst Gerste, Erbsen, Zwiebeln dick, so säe sie an Benedikt. 2323. Weht kalter Wind am Ottotag, das Wild noch vier Wochen Eicheln mag. 2424. Scheint auf Sankt Gabriel die Sonn', hat der Bauer Freud' und Wonn'. 2525. An Mariä Verkündigung kommen die Schwalben wiederum. 25. An Mariä Verkündung hell und klar, ist ein Segen für das ganze Jahr. 25. Die Maria bindet die Reben auf und nimmt auch noch leichten Frost in Kauf. 25. Hat's nach der Mariennacht gefroren, dann werden noch 40 Fröste geboren. 25. Ist der Sonnenaufgang an Mariä Verkündigung klar, gibt's ein gutes Jahr. 25. Ist Mariä schön und hell, kommt viel Obst auf alle Fäll'. 25. Ist Marien schön und klar, naht die ganze Schwalbenschar. 25. Kommen noch Nebel nach diesem Tag - den Reben kein Frost mehr schaden mag. 25. Mariä Verkündigung schön und rein, wird das ganze Jahr recht fruchtbar sein. 25. Schöner Verkündungsmorgen befreit von vielen Sorgen. 25. Sternenmengen am Verkündungsmorgen befreit den Landmann von vielen Sorgen. 25. War vor Mariä Verkündung der Nachthimmel hell und klar, bedeutet es ein gutes Wetterjahr. 25. Wenn Maria sich verkündet, Storch und Schwalbe heimwärts findet. 2626. Ist es um Ludger draußen feucht, dann bleiben auch die Kornböden leicht. 2727. Ist an Rupert der Himmel rein, so wird er' s auch im Juni sein. 2929. Wie der Eustas, so der Frühling. 29. Wie Sankt Berthold gesonnen, so der Frühling wird kommen. 3030. Wie der Quirin, so der Sommer. 3131. Viel Sonne um Sankt Goswins Tag, ein strenger Winter kommen mag. 31. Wie der Achaz, so der Herbst. Aprilenschnee düngt, Märzenschnee frisst. Auf März folgt stets April, das ist Kalenderwill'. Auf Märzendonner folgt ein gutes Jahr - viel Frost und Regen bringt Gefahr. Auf Märzenregen folgt kein Segen. Auf Märzenschnee die Wäsche bleichen, da müssen alle Flecken weichen. Das Lösegeld für einen König ist für einen Schlüssel Märzenschnee zu wenig. Dem Golde gleich ist Märzenstaub, er bringt uns Korn und Gras und Laub. Der März am Schwanz, der April ganz, der Mai neu, halt selten treu. Der März greift dem Winter ans Herz. Der März hat Gift im Sterz. Der März soll wie ein Wolf kommen und wie ein Lamm gehen. Der März soll zwölf gute Tage haben. Donnert's im März, so schneit's im Mai. Donnert's in den März hinein, wird der Roggen gut gedeih'n. Ein feuchter fauler März ist des Bauern Schmerz. Ein grüner März bringt selten etwas Gutes. Ein grüner März erfreut kein Bauernherz. Ein heiterer März erfreut des Bauern Herz. Ein Lot Märzenstaub ist einen Dukaten wert. Ein Märzenmonat kein Tag wie den anderen hat. Einem freundlichen März folgt ein freundlicher April. Eisige Winde im März ist der Saaten Schmerz. Frühes Märzenlaub dient dem Frost als Raub. Fürchte nicht den Schnee im März, darunter schläft ein warmes Herz. Gewitter im Märzen geh'n dem Bauern zu Herzen. Gibt's im März zu vielen Regen, bringt die Ernte wenig Segen. Im Märzen kalt und Sonnenschein, wird die Ernte sehr gut sein. Je größer der Staub im Märzen, je schöner die Ernte der Erbsen. Langer Schnee im März bricht dem Korn das Herz. Lässt der März sich trocken an, bringt er Brot für jedermann. Legst du mich (Kartoffel) im März, treibst du mit mir Scherz. Legst du mich im April, komm ich, wann ich will. Legst du mich im Mai, komm ich eins, zwei, drei! März - nimmt der Bauer den Pflug beim Sterz. Märzen - Ferkel, Märzen - Fohlen alle Bauern haben wollen. Märzenblüte ist nicht gut, Aprilblüte ist halb gut, Marienblüte ist ganz gut. Märzengrün ist bald wieder hin. Märzengrün soll man mit Holzschlägeln wieder in den Boden schlagen. Märzenregen bringt keinen Segen. Märzenschnee tut den Saaten weh. Märzenstaub bringt Gras und Laub. Märzenstaub und Märzenwind, guten Sommers Vorbot' sind. Märzgrün ist bald wieder hin. Nebelt's im März, windet's von südwärts. Ostern im März verspricht ein gutes Brotjahr. Säst du im März zu früh, ist's oft vergebene Müh'. Schlägt im Märzengrün der Fink, ist das ein gefährlich' Ding. Schnee, der erst im Märzen weht, abends kommt und morgens geht. Schnee, der nur im März weht, abends kommt und geht. Siehst du im März gelbe Blumen im Freien, magst du getrost deinen Samen streuen. Sind die Fasten trocken, gibt's reichliche Brocken; ist aber feucht und faul der März, bekommt der Bauer ein schweres Herz. Soviel der März an Nebel macht, sooft im Juni Donner kracht. Soviel Nebel im März, soviel Fröste im Mai, soviel Gewitter im Sommer. Soviel Nebeltage im März, soviel Frosttage im Mai. Soviel Tau im März, soviel Frost im Mai. Taut's im März nach Sommerart, bekommt der Lenz 'en weißen Bart. Trockener März erfreut des Bauern Herz. Trockener März und nasser April ist des Bauern Will'. Was der März nicht will, holt sich der April. Wenn der Froschlaich im März tief im Wasser war, auf trockenen Sommer deutet das. Liegt er flach nur oder am Ufer gar, dann wird der Sommer besonders nass. Wenn der März nicht tut, was er soll, ist der April der Launen voll. Wenn der März zum April wird, so wird der April zum März. Wenn es donnert in den März hinein, wird der Roggen gut gedeih'n. Wenn im März der Kuckuck schreit, der Storch klappert, und die wilde Gans zieht ins Land, so gibt's einen Frühling im Hochzeitsband. Wenn im März die Kraniche zieh'n, werden bald die Bäume blüh'n. Wenn im März viel Winde weh'n, wird's im Mai dann warm und schön. Wenn Märzennebel hundert Tage vorüber sind, kommt Regen und Gewitterwind. Werden im März die Wiesen bunt, labt ein edler Wein den Mund. Wie die letzten Tage im März wird die Herbstzeit allerwärts. Wie's im März regnet, wird's im Juni regnen. Wind im März, nass im April, bringt im Mai des Segens viel. Zu Anfang oder zu End', der März sein Gift versend't.
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| Last Updated ( Saturday, 05 July 2008 ) |
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