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Bauernregeln - Dezember PDF Print E-mail
Thursday, 20 March 2008
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1

1. Fällt auf Eligius ein kalter Wintertag, die Kälte vier Monate dauern mag.

2

2. Wenn's regnet am Bibiane Tag, regnet's 40 Tag und eine Woche danach.

4

4. Auf Barbara die Sonne weicht, auf Luzia sie wieder herschleicht.

4. Barbara im weißen Kleid, verkündet gute Sommerzeit.

4. Geht Barbara im Klee, kommt's Christkind im Schnee.

4. Geht Sankt Barbara in Grün, kommt's Christkindel in Weiß.

4. Knospen an Sankt Barbara, sind zum Christfest Blüten da.

4. Nach Barbara geht's frosten an, kommt's früher, ist nicht wohlgetan.

4. Sankt Barbara soll Blütenknospen zeigen.

4. Zweige schneiden zu SanktBarbara, Blüten sind bis Weihnachten da.

5

5. Sankt Gerald, es wird kalt.

6

6. Fließt zu Sankt Nikolaus noch der Birkensaft, dann kriegt der Winter keine Kraft.

6. Regnet es an Nikolaus wird der Winter streng und graus.

6. Sankt Nikolaus spült die Ufer aus.

6. Trockener Nikolaus, milder Winter rund um's Haus.

7

7. Ist Ambrosius schön und rein, wird Florian (22. Dezember) ein wilder sein.

8

8. Zu Mariä Empfängnis Regen, bringt dem Heu keinen Segen.

13

13. An Sankt Lucia ist der Abend dem morgen nah.

13. Kommt die Heilige Luzia, ist die Kälte auch schon da.

13. Sankt Lucia kürzt den Tag, soviel sie ihn nur kürzen mag.

13. Wenn zu Lucia die Gans geht im Dreck, so geht sie am Christtag auf Eis.

16

16. Die Adelheid liebt weiße Flocken, da bleibt die Erde selten trocken.

16. Um Adelheid, da kommt der Schnee, der tut der Wintersaat nicht weh.

16. Um die Zeit von Adelheid, da macht sich gern der Winter breit.

17

17. Ist Lazarus nackt und bar, wird's ein gelinder Februar.

17. Sankt Lazarus nackt und bar, macht einen linden Februar.

18

18. Um den Tag des Wunibald, da wird es meistens richtig kalt.

21

21. Am Sankt-Thomastag wächst der Tag um einen Hahnenschritt.

21. Am Thomastag wächst der Tag nur einen Hahnenschritt.

21. Sankt Thomas bringt die längste Nacht, weil er den kürzesten Tag gebracht.

21. Wenn Sankt Thomas dunkel war, gibt's ein schönes neues Jahr.

24

24. Auf windige Weihnachten folgt ein gutes Jahr.

24. Bringt das Christkind Kält und Schnee, drängt das Winterkorn in die Höh'.

24. Ein grüner Christtag, ein weißer Ostertag.

24. Ist's Heiligabend hell und klar, folgt ein höchst fruchtbares Jahr.

24. Liegen Adam und Eva im Klee, frieren sie zu Ostern im Schnee.

24. Wenn Christkindlein Regen weint, vier Wochen keine Sonne scheint.

24. Wenn's zu Heiligabend schneit, ist das Weihnachtsfest nicht weit.

24. Wer sein Holz um Christmett fällt, dem sein Haus wohl zehnfach hält.

24. Wie die Witterung an Adam und Eva, so bleibt sie bis Ende des Monats.

25

25. Auf windige Weihnachten folgt ein glückliches Jahr.

25. Besser, die Weihnachten knistern, als dass sie flüstern.

25. Bis Weihnachten juchhe, nach Weihnachten o weh.

25. Grüne Weihnachten, weiße Ostern.

25. Hängt zu Weihnacht Eis von den Weiden, kannst du zu Ostern Palmen schneiden.

25. Ist das Wetter um Weihnachten gelinde, so währt die Kälte gewöhnlich lange ins Frühjahr hinein.

25. Ist die Weihnacht hell und klar, hofft man auf ein fruchtbar Jahr.

25. Ist es grün zur Weihnachtsfeier, fällt der Schnee auf Ostereier.

25. Ist Weihnachten gelind, im Januar die Kälte beginnt.

25. Ist's windig in den Weihnachtstagen, sollen viel Obst die Bäume tragen.

25. Ist's an Weihnachten kalt, ist kurz der Winter, das Frühjahr kommt bald.

25. Ist's zu Weihnachten warm und lind, kommt zu Ostern Schnee und Wind.

25. Je dicker das Eis an Weihnachten liegt, je zeitiger der Bauer Frühling kriegt.

25. Je dicker das Eis um Weihnacht liegt, so zeitiger der Bauer Frühjahr kriegt.

25. Kommt weiße Weihnacht, der Winter lang und hart.

25. Nach Weihnachten kommt Fasten.

25. Nebel vor Weihnachten ist Brot, Nebel nach Weihnachten ist Tod.

25. Steckt die Krähe zu Weihnacht im Klee, sitzt sie zu Ostern oft im Schnee.

25. Von Weihnachten bis Dreikönigstag (6. Januar) aufs Wetter man wohl achten mag. Ist's regen -, nebel -, wolkenvoll, viel Krankheit es erzeugen soll. Leb' mit Vernunft und Mäßigkeit, bist du vor allem Wetter geweiht/gefeit. Vor Advent den Donnerschlag das Korn gar gut vertragen mag.

25. Weihnachten frostig, sonnig, klar, bringt ein günstig Wetterjahr.

25. Weihnachten klar, gutes Weinjahr.

25. Weihnachten, das im grünen Kleid, hält für Ostern Schnee bereit.

25. Wenn es Weihnachten flockt auf allen Wegen, das bringt den Feldern Segen.

25. Wenn Weihnachten der Mond zunimmt, dann ist das Jahr drauf gut gesinnt.

25. Wenn's auf Weihnachten gelind, sich noch viel Kält' einfind'.

25. Wenn's um Weihnachten feucht und nass, gibt's leere Speicher und leere Fass.

25. Wenn's windig an Weihnachtsfeiertagen, sollen die Bäume viel Obst noch tragen.

26

26. Bläst der Wind an Stephanus recht, wird nächstes Jahr der Wein gar schlecht.

26. Bringt Sankt Stephan Wind, die Winzer nicht erfreut sind.

26. Hängt zu Weihnacht Eis an den Weiden, kannst du zu Ostern Palmen schlagen.

26. Windstill muss Sankt Stephan sein, soll der nächste Wein gedeih'n.

27

27. Hat der Evangelist Johannes Eis, dann macht es auch der Täufer heiß.

28

28. Haben's die unschuldigen Kindlein kalt, so weicht der Frost noch nicht so bald.

28. Schneit's am Unschuldigen Kindel, fährt der Januar in die Schindeln.

28. Sitzen die unschuldigen Kindlein in der Kälte, vergeht der Frost nicht in Bälde.

28. Wenn's Christkindlein die Tränen weint, für vier Wochen keine Sonne scheint.

29

29. Wie das Wetter heute, so ist es im Mai.

31

31. Ist Sylvester hell und klar, ist am nächsten Tag Neujahr.

31. Gefriert's Silvester zu Berg und Tal, geschieht auch dies zum letzten Mal.

31. Ist's zu Silvester hell und klar, steht vor der Tür das neue Jahr.

31. Silvester Wind und warme Sunnen, wirft jede Hoffnung in den Brunnen.

31. Silvesternacht düster oder klar, sagt an ein gutes Jahr.

31. Silvesternacht Wind und Morgensonn' gibt gute Hoffnung auf Wein und Korn.

31. Silvesterwind und warme Sonn' wirft jede Hoffnung in den Brunn'.

31. Wind in Sankt Silvesters Nacht, hat nie Wein und Korn gebracht.

31. Windstill muss Silvester sein, soll der nächste Wein gedeih'n.

Auf kalten Dezember mit tüchtigem Schnee, folgt fruchtbar Jahr mit reichlich Klee.

Bringt der Dezember Kält' ins Land, dann wächst das Korn selbst noch auf Sand.

Bringt Dezember Kält' und Schnee ins Land, dann wächst das Korn gut selbst auf Sand.

Dezember kalt mit Schnee, gibt Korn in jeder Höh.

Dezember kalt mit Schnee, niemand sagt o weh!

Dezember kalt mit Schnee, tut dem Ungeziefer weh.

Dezember launisch und lind, der Winter ein Kind.

Dezember mild mit viel Regen, ist für Saat kein großer Segen.

Dezember ohne Schnee tut erst im Märzen weh.

Dezember veränderlich und lind, ist der ganze Winter ein Kind.

Dezember warm, dass Gott erbarm'!

Dezemberkälte bleibt nicht aus, wenn nicht früh, kommt sie spät ins Haus.

Dezemberwärme hat Eis dahinter.

Die Tage werden länger: Weihnachten um an Muggenschritt, Neujahr um an Hahnentritt, Dreikönig um an Hirschensprung, Lichtmess um an ganze Stund'.

Donner im Dezember zumal, bringt er uns der Kälte Qual.

Donnert's im Advent, der Raps danach verbrennt, der Wind und auch der Regen wird sich sobald nicht legen.

Donnert's im Dezember gar, kommt viel Wind das nächste Jahr.

Ein dunkler Dezember deutet auf ein gutes Jahr, ein nasser macht es unfruchtbar.

Fließt im Dezember noch der Birkensaft, dann kriegt der Winter keine Kraft.

Grauhäslein im tiefen Dezemberschnee, labt sich zu Ostern dann am grünen Klee.

Herrscht im Dezember recht strenge Kält', sie volle achtzehn Wochen hält.

Im Dezember sollen Eisblumen blüh'n, Weihnachten sei nur auf dem Tische grün.

Ist der Dezember rauh und kalt, kommt der Frühling auch schon bald.

Ist es an Weihnachten kalt, ist kurz der Winter, das Frühjahr kommt bald.

Ist's im Dezember kalt, wird der Winter zwar hart, aber der Frühling kommt bald.

Je dunkler es über'm Dezemberschnee war, je mehr leuchtet der Segen im nächsten Jahr.

Kalter Dezember und fruchtbar Jahr, sind vereinigt immerdar.

Klappern die Bäume vom Eis in den Weihnachtstagen, so werden sie im nächsten Jahr viel Früchte tragen.

So kalt wie im Dezember, so heiß wird's im Juni.

Steckt die Krähe zu Weihnachten im Klee, sitzt sie zu Ostern oft im Schnee.

Steht im Dezember noch das Korn, ist es wohl vergessen wor'n.

Sturm im Dezember und Schnee, dann schreit der Bauer juche!

Trockener Dezember - trockenes Frühjahr.

Viel Wind und Nebel in Dezembertagen, schlechten Frühling und schlechtes Jahr ansagen.

Weht Dezemberwind aus Ost, bringt er den Kranken schlecht Trost.

Weißer Dezember, viel Kälte darein, bedeutet, das Jahr soll fruchtbar sein.

Wenn dunkel der Dezember war, dann rechne auf ein gutes Jahr.

Wenn man den Dezember soll loben, muss er frieren und toben.

Wenn Winde wehen im Advent, so wird uns viel Obst gesend't.

Wenn's im Dezember nicht wintert, sommert's im Juni auch nicht.

Wie der Dezember pfeift, so tanzt der Juni.

Wie der Dezember, so der Lenz.

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Last Updated ( Saturday, 05 July 2008 )
 
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