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Bauernregeln - August PDF Print E-mail
Thursday, 20 March 2008
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1

1. An Petri Kett, da sollt' scheinen die Sonne von A bis Z.

1. An Petri Kettenfeier geh'n die Störche fort.

1. Ist es von Petri bis Laurentius (10. August) heiß, dann bleibt der Winter lange weiß.

1. Ist's von Petri bis Lorenzi heiß, dann bleibt der Winter lange weiß.

1. Regnet's stark um Petri Kett, liegt auch das Korn um wie ein Brett.

4

4. Hitze an Sankt Dominikus - ein strenger Winter kommen muss.

4. Je mehr Domenikus schürt, um so mehr man im Winter friert.

4. Wenn es heiß ist an Dominikus, ein strenger Winter folgen muss.

5

5. Der Oswaldtag muss trocken sein, sonst werden teuer Korn und Wein.

5. Oswaldtag muß trocken sein, sonst werden teuer Korn und Wein.

5. Regen an Mariaschnee, tut dem Korn empfindlich weh.

5. Wenn's an Oswald regnet, wird teuer das Getreid', und wären alle Berge aus purem Mehl bereit't.

5. Zu Oswald wächst die Rübe bald.

7

7. An Sankt Afra Regen ist für den Bauer ungelegen.

7. Sankt Afra im Regen, kommt dem Bauern ungelegen.

8

8. Blieb Wärme im August in der Ferne, der September bringt sie nicht gerne.

10

10. An Laurenzi ist es Brauch, da hört das Holz zu wachsen auf.

10. Auf Laurentius Sonnenschein - folgt gutes Jahr und guter Wein; doch mäßigen Wein gibt's heuer, wenn der Lorenz ohne Feuer.

10. Der Laurentius steht bei den Bauern in Gnaden, weil bald die Gewitter nicht mehr schaden.

10. Der Lorenz gibt das Feuer dem Wein, tut er es nicht, kommt nur Wasser hinein.

10. Der Lorenztag muss wie ein heißer Stein sein, soll im Herbste guter Wein sein.

10. Der Sternschnuppen helle Pracht zieht durch die Laurentiusnacht.

10. Ist es von Petri (1. August) bis Laurentius heiß, dann bleibt der Winter lange weiß.

10. Ist Lorenz und auch Bertl schön, wird der Herbst gar gut ausgehn.

10. Kommt Laurentius her, wächst das Holz nicht mehr.

10. Kommt Sankt Lorenz mit heißem Hauch, füllt er dem Winzer Fass und Bauch.

10. Lorenzi gut, einen schönen Herbst verheißen tut.

10. Regnet's am Sankt Laurenztag, gibt es eine große Mäuseplag'.

10. Sankt Lorenz mit heißem Hauch, füllt dem Winzer Fass und Schlauch.

10. Sollen sich die Trauben mehren, müssen mit Lorenz die Gewitter aufhören.

10. Sollen Trauben und Obst sich mehren, müssen Lorenz die Gewitter aufhören.

10. Sonnenschöner Lorenz - du machst auch den Herbst zum Lenz.

10. Wie Lorenz und Barthel sind, wird der Winter, rauh oder lind.

13

13. Wie das Wetter an Hippolyt, so es mehrere Tage geschieht.

13. Wie das Wetter an Kassian, hält es noch viele Tage an.

14

14. Leuchten vor Maria Himmelfahrt die Sterne, dann hält sich das Wetter gerne.

15

15. Es bringt dem Winzen guten Wein, an Himmelfahrt der Sonnenschein.

15. Hat Maria gut Wetter, wenn sie zum Himmel fährt, sie schöne Tag beschert.

15. Hat unsere Frau gut' Wetter, wenn sie 'gen Himmel fährt, sie gewiss auch guten Wein beschert.

15. Mariä Himmelfahrt klarer Sonnenschein, bringt meistens viel und guten Wein.

15. Maria Himmelfahrt, das wisse, gibt es schon die ersten Nüsse.

15. Scheint auch nach Mariä Himmelfahrt die Sonne heiß nach ihrer Art, so freuen sich des Winzers Reben, einen guten Wein zu geben.

15. Scheint die Sonne hell und zart an Mariä Himmelfahrt, so soll's guten Wein bedeuten, was erwünscht bei allen Leuten.

15. Schönes Wetter um Mariä Himmelfahrt - verkündet Wein von bester Art.

15. Um Mariä Himmelfahrt, das wisse, gibt es die ersten Nüsse.

15. Wer Rüben will, recht gut und zart, sä' sie an Maria Himmelfahrt.

15. Wie das Wetter am Himmelfahrtstag, so es noch zwei Wochen bleiben mag.

15. Wie das Wetter am Maria Himmelfahrtstag, so der ganze Herbst sein mag.

16

16. Am Rochustag viel Sonnenschein, der bringt Zucker in den Wein.

16. Wenn der Rochus trübe schaut, kommen Raupen in das Kraut.

16. Wenn Sankt Rochus trübe schaut, kommen die Raupen in das Kraut.

16. Wenn's an Joachim regnet, dann folgt ein warmer Winter.

16. Wenn's an Rochus regnet, ist der Winter mit Wärme gesegnet.

19. Regnet es an Sankt Sebald, dann nahet teure Zeit sehr bald.

19

19. Wenn im März die Veilchen blüh'n, an Ludwig schon die Schwalben zieh'n.

20

20. Wie der Sankt Bernhard ist, man auch den September misst.

20. Wie der Sankt Bernhard ist, man auch den September misst.

23

23. Waren die Hundstage (24. Juli - 23. August) heiß, bleibt der Winter lange weiß.

24

24. Bauer, zu Sankt Bartholomä willst Winterroggen du, so säh!

24. Bleiben die Störche nach Bartholomä, so kommt ein Winter, der tut nicht weh.

24. Bleiben die Störche noch nach Bartholomä, dann kommt ein Winter, der tut nicht weh.

24. Der Barthel voller Sonnenglut, macht Wein und Reben stark und gut.

24. Der Barthelmann, der Barthelmann, der hängt dem Hopfen die Dolden an.

24. Gewitter um Bartholomä, die bringen oft Hagel und bald frühen Schnee.

24. Ist Lorenz und Bartel schön, bleiben die Kräuter noch lange stehn.

24. Ist Lorenz und Bertl schön, wird der Herbst gar gut ausgehn.

24. Liegt Reif um den Bartheltag offen, so ist ein warmer Herbst zu hoffen.

24. Nach dem Tag des Bartholomä, da schreien die Vögel ach und weh.

24. Regen an Bartholomä tut den Reben bitter weh.

24. Regen um Sankt Bartholomä, der tut den Trauben weh.

24. Sankt Bartholomäus hat's Wetter parat, für den Herbst bis zur Saat.

24. So das Wetter zu Bartholomäus ist, daran sich der Winter misst.

24. Um Bartholomäus kannst du sehen, wie es um den Herbst mag stehen.

24. Wärme soll der Barthel bringen, dann wird uns auch der Wein gelingen.

24. Wenn die Schwalben jetzt schon ziehen, sie vor naher Kälte fliehen.

24. Wie der Bartholomäustag sich hält, ist der ganze Herbst bestellt.

24. Wie sich der Barthelomäus hält, ist meistens auch der Herbst bestellt.

24. Zu Bartholomä liegts Grummet auf dem Heu.

28

28. An Augustin gehen die warmen Tage dahin.

28. An Augustin ziehn die Wetter dahin.

28. Um den Tag des Augustin, da ziehen die warmen Tage dahin.

28. Um die Zeit von Augustin geh'n die warmen Tage dahin.

29

29. Wenn´s am Tag Johanni Enthauptung regnet, verderben die Nüsse.

30

30. Bischof Felix zeiget an, was wir in 40 Tag für Wetter ha'n.

31

31. Sankt Raimund treibt die Wetter aus.

Auf einen nassen August fürwahr folgt Teuerung im nächsten Jahr.

August entspricht dem Februar wie der Juni dem Dezember.

August ohne Feuer macht das Brot teuer.

Augustdonner hat die Kraft, dass er viel Getreide schafft.

Augustsonne, die schon früh brennt, nimmt Nachmittags kein gutes End'.

Bläst im August der Nord, dauert das gute Wetter fort.

Blühen im August die Frühlingsblumen, bedeutet das einen gelinden Winter.

Dem August sind Donner nicht Schande, sie nutzen der Luft und dem Lande.

Der August muss Hitze haben, sonst Obstbaumsegen wird begraben.

Der August reift, der September greift.

Der Tau ist dem August so Not wie jedermann sein täglich' Brot. Doch zieht er auf zum Himmel, herab kommt ein Getümmel.

Ein Regen im August ist für den Wald Erquickungslust.

Ein trockener August hat die Leute noch nie arm gemacht - ein nasser schon.

Es pflegt im August beim ersten Regen, die Hitze sich zu legen.

Fängt der August mit Donnern an, er's bis zum End' nicht lassen kann.

Fängt der August mit Hitze an, bleibt sehr lange die Schlittenbahn.

Fängt der August mit Hitze an, bleibt sie lang die Schlittenbahn.

Im August blüht der Schnee für den nächsten Winter, wenn weiße Wolken ziehen.

Im August der Morgenregen, wird sich meist vor Mittag legen.

Im August viel Höhenrauch, folgt ein strenger Winter auch.

Im August Wind aus Nord jagt unbeständigs Wetter fort.

Im August, beim ersten Regen, pflegt die Hitze sich zu legen.

Ist Nordwind im August nicht selten, so soll er schönem Wetter gelten.

Ist's in der ersten Augustwoche heiß, so bleibt der Winter lange weiß.

Macht der August uns heiß, bleibt's im Winter sehr lange weiß.

Nasser August macht teure Kost.

Nordwinde im August, bringen beständiges Wetter.

Schnee im August bringt großen Frust.

Stürmt es im August, gibt es weder Wein noch Most.

Trockener August ist des Bauern Lust.

Was der August nicht kocht, lässt der September ungebraten.

Was Juli und August nicht kochen, kann kein Nachfolger braten.

Weht im August der Wind von Nord, ziehen die Schwalben noch lange nicht fort.

Wenn der Kuckuck im August noch schreit, so gibt's im Winter eine teure Zeit.

Wenn die Störche im August schon reisen, kommt ein Winter von Eisen.

Wenn im August viele Goldkäfer laufen, braucht der Wirt den Wein nicht taufen.

Wenn's Federbett im August zu heiß, trägt Honig die Bien' aus der Heide mit Fleiß.

Wenn's im August aus Norden weht, beständiges Wetter vor dir steht.

Wenn's im August nicht regnet, ist der Winter mit Schnee gesegnet.

Wenn's im August ohne Regen abgeht, das Pferd vor leerer Krippe steht.

Wenn's im August stark tauen tut, bleibt das Wetter meistens gut.

Wenn's regnet im August, regnet's Honig und guten Most.

Wie der August war, wird der künftige Februar.

Wittert es viel im August, du nassen Winter erwarten musst.

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Last Updated ( Saturday, 05 July 2008 )
 
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