| Bauernregeln - April |
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| Thursday, 20 March 2008 | |
11. Den 1. April musst überstehn, dann kann dir manch Gut's geschehn. 1. Säen am 1. April verdirbt den Bauern mit Stumpf und Stiel. 22. Bringt Rosamund Sturm und Wind, so ist Sybille (29. April) uns gelind. 2. Sturm und Wind an Rosamunde, bringt dem Bauern gute Kunde. 2. Bringt Genoveva uns Sturm und Wind, so ist Waltraud uns oft gelind. 33. Wer an Christian säet Lein, bringt schönen Flachs in seinen Schrein. 3. Christian fängt zu säen an. 44. Der heilige Ambrosius, schneit oft dem Bauern auf den Fuß. 4. Erbsen säe Amrosius, so tragen sie reich und geben Mus. 4. Ist Ambrosius schön und rein, wird Sankt Florian (4. Mai) milder sein. 4. Sankt Ambrosius man Zwiebeln säen muss. 55. Ist Sankt Vinzenz Sonnenschein, gibt es vielen guten Wein. 5. Wenn Sankt Vinzent tritt in die Hall', so bringt er uns die Nachtigall. 88. Wenn's viel regnet am Amantiustag, ein dürrer Sommer folgen mag. 8. Ist's um Amandus schön, wird der Sommer keine Dürre seh'n. 99. Hört Waltraud nicht den Kuckuck schrein, dann muss er wohl erfroren sein. 1010. Leinsamen säen an Sankt Ezechiel, dem 100. Tag nach Neujahr, so gedeiht er wunderbar. 1313. So wie Martin es will, zeigt sich dann der ganze April. 1414. Tiburtius kommt mit Sang und Schall, bringt Kuckuck und die Nachtigall. 14. Am Tiburtiustag, alles grünen mag. 14. Grüne Felder am Tiburtiustag, die ziehen viel Getreide nach. 14. Tiburtius kommt uns sehr gelegen, mit seinem grünen Blättersegen. 1515. Am fünfzehnten April der Kuckuck singen soll, und müsst er singen aus einem Baum, der hohl. 1616. Regnet's stark zu Albinus, macht's den Bauern viel Verdruss. 2222. Regnet's vorm Georgitag, wäret lang des Segens Plag'. 22. Wenn vor Georgi Regen fehlt, wird man nachher damit gequält. 2323. Gewitter am Sankt Georgstag, ein kühles Jahr bedeuten mag. 23. Auf Sankt Georgs Güte steh'n alle Bäum' in Blüte. 23. Die Wiese geht ins Heu, ist Sankt Jürgentag vorbei. 23. Ist Georgi warm und schön, wird man raues Wetter seh'n. 23. Kommt Sankt Georg auf dem Schimmel, kommt ein gutes Jahr vom Himmel. 23. Sankt Georg kommt nach alten Sitten, zumeist auf einem Schimmel geritten. 23. Wenn Ostern auf Georgi fällt, erwartet großes Weh die Welt. 23. Wenn vor Georgi Regen fehlt, wird man hernach damit gequält. 23. Zu Georgi blinde Reben, später volle Trauben geben. 23. Zu Georgi hinaus, zu Michaeli wieder nach Haus. 23. Zu Sankt Georg soll sich's Korn so recken, dass sich kann eine Krähe verstecken. 2424. Wenn's friert an Sankt Fidel, bleibt's 15 Tag noch kalt und hell. 2525. Leg erst nach Markus Bohnen, er wird's dir reichlich lohnen. 25. Bauen um Markus schon die Schwalben, so gibt's viel Futter, Korn und Kalben. 25. Gibt's an Markus Sonnenschein, dann hat der Winzer guten Wein. 25. Vor dem Markustag, sich der Bauer hüten mag. 25. Was Sankt Markus an Wetter hält, so ist's auch mit der Ernt' bestellt. 2727. Hat Sankt Peter das Wetter schön, kannst du Kohl und Erbsen sä'n. 27. Auf des heiligen Peters Fest, sucht der Storch sein Nest. 2828. Friert's am Tag von Sankt Vital, friert es wohl noch 15 Mal. 3030. Regen auf Walpurgisnacht, hat stets ein gutes Jahr gebracht. 30. Walpurgisfrost ist schlechte Kost. Am Gründonnerstag und Karfreitag Regen gibt selten Erntesegen. Am Karfreitag trauert die Sonne bis drei Uhr nachmittags. April kalt und nass füllt Scheune und Fass. April macht die Knospen rund, Mai öffnet ihnen den Mund. April nass und kalt, gibt es Roggen wie ein Wald. April nass und kalt, wächst das Korn wie ein Wald. April trocken lässt die Keime stocken. April und Mai sind Schlüssel zum ganzen Jahr. April warm und nass, tanzt die Magd ums Butterfass. April windig und trocken, macht alles Wachstum stocken. April, April, der macht, was er will. April, April, der weiß nicht was er will. April, das ist der Mond, in dem sich Spargelstechen nicht lohnt. April, dein Segen heißt Sonne und Regen. Bloß den Hagel - den häng' an den Nagel. Aprildürre macht jede Hoffnung irre. Aprilenglut tut selten gut. Aprilenschnee düngt, Märzenschnee frisst. Aprilensturm und Regenwucht kündet Wein und gold'ne Frucht. Aprilflocken bringen Maiglöckchen. Aprilregen ist dem Bauer gelegen. Aprilschnee bringt Gras und Klee. Aprilschnee ist besser als Schafmist. Aprilschnee ist Grasbrüter. Aprilwetter und Kartenglück wechseln jeden Augenblick. Auf Aprilflöcken folgen Maiglöckchen. Bald trüb und rauh, bald licht und mild, ist der April des Menschen Ebenbild. Bauen im April die Schwalben, gibt's viel Futter, Korn und Kalben. Bläst der April mit beiden Backen, ist genug zu jäten und hacken. Bläst im April der Nord, so dauert gutes Wetter fort. Blüht im April der Maulbeerbaum, gibt es Kälte und Frost noch kaum. Bringt der April viel Regen so deutet es auf Segen. Der April ist ein launischer Gesell: bald ist er trüb, bald ist er hell. Der April kann rasen, nur der Mai hält Massen. Der April macht die Blum' und der Mai hat den Ruhm. Der April macht, was er will. Der April treibt sein Spiel. Treibt er es toll, wird die Tonne voll. Des Aprils Lachen verdirbt des Landmanns Sachen. Die Eier, welche die Hühner am Karfreitag legen, sind die stärksten. Donner im April viel Gutes künden will. Ein nasser April, verspricht der Früchte viel. Ein Regen auf einen Ostertag mehr denn schönes Wetter sagt. Ein Wind, der von Ostern bis Pfingsten regiert, im ganzen Jahr sich wenig verliert. Es sind nicht alles Narren, die in den April geschickt werden. Frösche zu Anfang April bringen den Teufel ins Spiel. Gehst du im April bei Sonne aus, lass nie den Regenschirm zu Haus. Gibt's im April mehr Regen als Sonnenschein, wird warm und trocken der Juni sein. Gras, das im April wächst, steht im Mai fest. Grauhäslein im tiefen Dezemberschnee, labt sich zu Ostern dann am grünen Klee. Grollt der Donner im April, ist vorbei des Reifes Spiel. Grüne Fastnacht, weiße Ostern. Hängt an Weihnacht Eis von den Weiden, kannst Du zu Ostern Palmen schneiden. Hat der April mehr Regen als Sonnenschein, so wird's im Juni trocken sein. Heller Mondschein im April gibt bei Wein und Obst nicht viel. Heller Mondschein im April schadet den Blüten viel. Heller Mondschein in der Aprilnacht schadet leicht der Blütenpracht. Im April ein Schauer Schnee, keinem Dinge tut er weh. Im April ein tiefer Schnee, keinem Dinge tut er weh. Im April muss der Holunder sprossen, sonst wird des Bauern Mien' verdrossen. Ist der April schön und rein, wird der Mai um so wilder sein. Ist der April sehr trocken, geht der Sommer nicht auf Socken. Ist der April zu gut, schickt er dem Schäfer Schnee auf den Hut. Ist der April zu schön, kann im Mai der Schnee noch weh'n. Ist der Gründonnerstag Pflanz Myrtheein, dann wird sie dir zur Freud' gedeih'n. Ist der Palmsonntag ein heiterer Tag, für den Sommer ein gutes Zeichen sein mag. Je früher im April der Schlehdorn blüht, desto früher der Schnitter zur Ernte zieht. Je mehr im April die Regen strömen, desto mehr wirst du vom Felde nehmen. Kälber, am Karfreitag geworfen, gedeihen nicht. Karfreitag Sonnenschein bringt uns reiche Früchte ein. Karfreitag Sonnenschein bringt uns reichlich Früchte ein. Kommen am Palmtage die Palmen trocken nach Haus, so kommen die Garben trocken in die Scheuer. Kommt der Storch schon im April, weiß man nicht, was er hier will. Lässt der April feuern, füllen sich die Scheuern. Maikäfer, die im April schwirren, müssen im Mai erfrier'n. Mondhelle Nächte im April schaden der Baumblüte viel. Nasser April verspricht viel. Nasser April und windiger Mai bringen ein fruchtbar Jahr herbei. Nasser April, blumiger Mai. Nasser März und trockener April, kein Kräutlein geraten will. Osterregen bringt magere Kost, Ostersonne fette und reichliche.Regen im April jeder Bauer will. Regnet's in die Ostern hinein, wird zu Wasser auch der Wein. Sonne im April - wenn's Gott will. Viel Nebel im April und Höhenrauch im Mai, die Führen wohl die Pest und Hungersnot herbei. Viel Schnee, den April entfernte, lässt zurück eine reiche Ernte. Was der April nicht mag, steckt der Mai in den Sack. Was im April blüht, erfriert oft im Mai. Wenn auf Ostertag die Sonne hell scheint, der Bauer bei seinem Korn auf dem Speicher weint. Wenn der April Spektakel macht, gibt's Korn und Heu in voller Pracht. Wenn der April Spektakel macht, gibt's Heu und Korn in voller Pracht. Wenn der Kuckuck am neunten April nicht gesungen hat, ist er erfroren. Wenn die Sonne am Gründonnerstag und am Karfreitag (auch) nur so lange scheint, dass ein Mann einmal über das Zaunloch treten kann, dann kann man noch Heu und Getreide bekommen. Wenn ein Karfreitag Regen war, folgt trockenes, aber fruchtbares Jahr. Wenn es an Karfreitag regnet, gibt es den ganzen Sommer über große Trockenheit. Wenn es der Teufel will, kommt der Frost noch im April. Wenn im April die Maikäfer fliegen, bleiben die meisten im Schmutze liegen. Wenn zu Ostern die Sonne scheint, sitzt der Bauer am Speicher und weint. Wenn's am Ostern auch regnet am Wingsten, so regnet's all Sonntag bis Pfingsten. Wenn's dem Herrn ins Grab regnet, so gibt's einen trockenen Sommer. Wenn's den Buben auf die Palmbesen schneit, so regnet's an Ostern der Jungfrau auf die Kränze. Wenn's donnert im April, dann hat der Reif sein Ziel. Wenn's Karfreitag regnet, ist's ganze Jahr gesegnet. Wenn's Ostern auch regnet am wenigstens, so regnet's alle Sonntag bis Pfingsten. Wenn's Ostern regnet, ist die Erde den ganzen Sommer über durstig. Wer nur am Karfreitag isst, befreit von Flüss' und Plagen ist. Wie der Wind ist am Karfreitag, wird er sein das ganze Jahr. Wie's im April und Maien war, so wird das Wetter im ganzen Jahr. Wind der auf Ostern weht, noch vierzig Tage steht. Woher zu Ostern der Wind kommt gekrochen, daher kommt er sieben Wochen. Wohl hundertmal schlägt das Wetter um, das ist des Aprils Privilegium.
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| Last Updated ( Saturday, 05 July 2008 ) |
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